Zurück - Termine - Presse

Esther Ofarim
Esther Ofarim
Entertainment


Neues Programm ab Februar 2009

I´ll see you in my Dreams

Musikalische Leitung und Arrangements,Piano, Keyboards: Yoni Rechter
Geige: Michail Paweletz


Vor zehn Jahren ist sie zurückgekehrt aus ihrem selbstgewählten musikalischen „Exil“, direkt auf die Bühne in Hamburg. Und nichts ist verschwunden von ihrem Zauber, ihrer unverwechselbare Stimme, die energiegeladen und mit langem Atem in höchste Höhen schwingt, die weich und zärtlich, manchmal zerbrechlich, aber immer noch messerscharf und metallisch den Raum durchschneiden kann.

Zusammen mit Ihrem Arrangeur und musikalischen Begleiter Yoni Rechter hat sie ein neues Programm erarbeitet, das unter dem Titel „I´ll see you in my dreams“ die unterschiedlichsten Stile und Genres mischt. Hebräische Volklieder neben irischen Balladen, Beatles Songs neben Kurt Weill, europäisierter Orient neben dem gutturalen Schrei der Bronx, der intellektuelle Witz des Broadway neben sephardischen Traumphantasien.

Und Esther Ofarims Gesang wird das alles wieder zusammen halten und es zum großen Drama weiten. Ein einzigartiges Erlebnis.


Esther Ofarim, biographische Notizen

Esther Ofarirn (eigentlich Esther Zaied) wurde in Safed bei Nazareth in Palästina geboren. Ihre Familie zog nach Haifa, als sie zwei Jahre alt war. Ende der 50er Jahre
studierte sie Tanz und lernte ihren späteren Ehemann und Duo-Partner Abi Reichstatt kennen. Esther, die eigentlich Schauspielerin werden wollte, wurde von
Hollywood-Regisseur Otto Prerninger für eine Rolle in dem Film "Exodus" engagiert. Frank Sinatra, auf Tournee im Orient, verpflichtete sie für seine Konzerte in Israel
und bot ihr einen Vertrag über sechs Fernsehshows in den USA. 1961 brachte sie mit ihrem Mann als Duo Abi und Esther Ofarim (Rehkitz) ihr erstes Album heraus.
Es wurde ein Nr.1-Erfolg in Israel, es folgten Auftritte in Europa und den USA.

Abi und Esther ließen sich 1962 in Genf nieder, und ein wahrer Triumphzug begann. Zahlreiche Preise und millionenfach verkaufte Schallplatten, unermüdliche
Tourneen, 170 Fernsehauftritte innerhalb von drei Jahren und Hits wie "Cinderella Rockefella", "Melodie einer Nacht", "Sing Hallelujah" und "Morning of my life"
machten Abi und Esther Ofarirn in der ganzen Welt berühmt. 1969 trennte sich das Paar in künstlerischer und privater Hinsicht. Esther Ofarim nahm im gleichen Jahr
ein Solo-Album auf und trat in Großbritannien in zahlreichen Fernsehshows auf. Sie verlegte sich vom Schlager auf Balladen und Folksongs und nahm weitere Platten
auf. Sie heiratete zum zweiten Mal, bekam einen Sohn und gab immer wieder Konzerte in Israel. 1984 erlebte sie dann ein Comeback in der berühmten "Ghetto"-
Inszenierung von Peter Zadek am Hamburger Schauspielhaus. Sie lebt zurückgezogen in Hamburg und gibt neuerdings auch in Deutschland wieder Konzerte mit alten und neuen Liedern.