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Ulrich Tukur
Ulrich Tukur und die Rhythmus
Boys Ein
unmöglicher Abend
Erleben Sie einen Abend, an dem das Unmögliche möglich, das Mögliche unmöglich und alles Mögliche möglich wird, so unmöglich möglich, daß alle Möglichkeiten, die möglich sind, möglich werden. Möglichst möglich. Möglich die Rakete der königlich dänischen Weltraumbehörde, die vor den Augen entsetzter Zuschauer abgeschossen wird ins dunkle Dach des Zirkuzelts, das Feuer fängt und möglichst gelöscht wird von vier schäbig gekleideten Tanzmusikern mit überschrittenem Verfallsdatum, die ihrerseits verschluckt werden von einem hysterischen japanischen Bonsailöwen, der mathematische Wurzeln zieht, das Gleichgewicht verliert, in eine Misosuppenschale fällt, sich noch eine Weile an einen dahintreibenden Tofuwürfel klammert und dann doch ertrinkt. Nichts ist unmöglich, nur das Möglichste. Peter Kreuder im Kamin. Möglich! Musik hinter Flammen. Leise. Bezaubernd. Herzerwärmend. Hört ihr, wie es knistert? Kommt! Alles ist möglich!Ulrich Tukur und die Rhythmus Boys, das sind: Ulrich Tukur (Hamburg/Venedig):
Schauspieler seit 1983, erster großer Erfolg als "Kittel" in
Peter Zadeks
inzwischen legendären Aufführung von "Ghetto". Am Hamburger
Schauspielhaus
spielte er den "Hamlet", außerdem war er unter anderem in "Julius
Cäsar"
und "Lulu" zu sehen. Von 1999 bis 2001 war Tukur der Salzburger
"Jedermann". Filmarbeiten u.a. als Andreas Bader in "Stammheim", als der Junge Herbert Wehner in "Wehner, die unerzählte Geschichte", Hauptrolle in der deutsch-canadischen Produktion "Bonhoeffer", sowie im Film "Eyewitness" nach Hochhuths "Stellvertreter" (Regie: Costa Gavras). Zu sehen ist Tukur auch in den Filmen "Taking Sides" (mit Harvey Keitel) und "Solaris" an der Seite von George Clooney. Mit "John Rabe" und "Das weiße Band" feierte Tukur weltweit Festivalerfolge. Günter
Märtens (Hamburg): Nach seiner Ausbildung als
Sanitär-Fachverkäufer,
Spezialbereich Klosettbecken und Körperformwannen seit 1977 in
unterhaltenden
Berufen tätig, unter anderem Mitglied in verschiedenen Punk- und
Rockbands in Hamburg. Mit einer Körpergröße von 2,06
Metern gilt er
als vermutlich größter Kontrabassist Europas. 1997
Stummfilm-Bassist und zweiter Kannibale in "Einmal Cassanova sein"
(Hamburger Kammerspiele), 1999 und 2000 zweiter Polizist bei "Herrn
Holm" (St. Pauli Theater Hamburg). Kalle Mews (Essen): Halb-ausgebildeter Theologe, Schlagzeuger seit 1980. Zusammenarbeit unter anderem mit Wiglaf Droste und dem Spardosen-Terzett, Susanne Betancor, "Herbert Knebels Affentheater" und Helge Schneider. Mit einer Körpergröße von 1,59 Metern gilt Kalle Mews als vermutlich kleinster, aber gefährlichster Schlagzeuger des Ruhrgebiets. Bei den Rhythmus Boys seit 1999. Ulrich Mayer (Stuttgart): Ausgebildeter Journalist, Autor, gemeinsam mit Ulrich Tukur frühe Vertonungen lyrischer Liebesgedichte ("Warum nur hast du den Hamster an die Wand genagelt ?"). Seit 1996 Gitarrist der Rhythmus Boys. Mit einem Verbrauch von 150ml Haargel der Marke "Budnikowski" pro Auftritt gilt Ulrich Mayer als fettigster Gitarrist Baden-Württembergs. Die Rhythmus Boys
bestehen seit 1995, zunächst mit dem Schlagzeuger Robby Schuster,
seit 1999 mit
Kalle Mews. Ulrich Tukur Geburtstag:
29.07.1957 Ulrich Tukur wächst in Westfalen, Hessen und Niedersachen auf. Abitur in Hannover, Highschool-Abschluß in Boston; studiert Germanistik, Anglistik und Geschichte in Tübingen. Jobs als Pianist, Akkordeonspieler und Knödeltenor. 1980-83 Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart, 1982 Bühnendebüt; erstes Engagement an den Städtischen Bühnen der Stadt Heidelberg. Filmdebüt in
Die weiße Rose (1981/82; Michael Verhoeven).
1995 gründet Ulrich Tukur die Tanzkapelle Ulrich Tukur und die Rhythmus Boys, mit der er 1998 die Schallplatte Meine Sehnsucht ist die Strandbar (Universal) aufnimmt und diverse Tourneen macht. Theater - eine Auswahl 1984 Ghetto
(J.
Sobol)
Berlin
Regie: Peter Zadek Kino - eine Auswahl 1982 Die
weiße
Rose
Regie: M. Verhoeven Fernsehen - eine Auswahl 1983 Liebe
Melanie
Regie: M. Verhoeven Auszeichnungen 1984 O.E.
Hasse
Preis
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